Archiv der Kategorie: Computer

Sharp Pocket Computer PC-1360

Revival nach 17(!) Jahren.

Mehr Infos siehe www.lehmayr.de

Zum Verbinden über UART mit den „modernen“ FTDI-Arduino-Adaptern:

Am Pocket Pin 5+8 auf 5V (Pin 10 und 13).

Pin2 = TX, Pin3 = RX. Pin11 = Ready to receive.

Im FT_PROG die RX/TX invertieren!

Der Pin11 geht über einen Transistorinverter auf den UART CTS!

Danach kann man ganz normal mit LOAD und SAVE und INPUT #1Varname(*) Daten austauschen.

Den 2kB RAM kann man mit dem Hilfprogramm in L17 befüllen. Am Pocket GOTO 17, am PC die Datei 2kB-RAM.txt senden.

Die Variablen habe ich einzeln mit DIM angelegt. Beispiel: DIM M$(0,13)*72. Dann kann man sie mit INPUT #1M$(*) übertragen.

Wichtig: Die innere Uhr hängt auch am 15pol. Anschluss, die geht nur, wenn die Verbindung abgesteckt wurde!

Stellen der Uhr mit GOTO 8200 und GOTO 8205.

Spiele sind in DEF S.

Später habe ich den alten COMPAQ-PC aufgestellt und TransDrive/Diskettenemulator verbunden. Dann den alten PC mit dem Laptop per Nullmodem-Kabel verbunden. Auf dem Laptop lief Dosbox unter Linux mit einem USB-serial-Adapter. Der alte Norton Commander NC5 übertrug dann die Dateien! Zwischen den Computern liegen über 30 Jahre!

Fazit:

Der Weg über die serielle Schnittstelle, dem FTDI-USB-Arduino-Adapter und meinem PocketASM-Tool ist deutlich bequemer.

Mit diesem BASIC-Loader kann man auch (fast) alles laden:

10 CLOSE : OPEN : INPUT X: FOR X=X TO 65535: INPUT #1Y: POKE X,Y: NEXT X

Am PC muss man halt die Daten in eine Textliste umformatieren, jede Zeile eine Zahl.

Wenn man die ganze Karte sichern will, geht das am bequemsten so:

20 CLOSE : OPEN : INPUT X: FOR X=X TO 65535: PRINT #1 PEEK X: NEXT X

Unter Linux geht das mit cutecom:

Wichtig: Damit der FTDI-UART läuft, muss man brltty (Blindenterminal-Daemon) entfernen!

Automatisch Lieder-Erkennen

Ich digitalisiere gerade meine Kassettensammlung. Da hilft es, sich das aufwändige Titeleingeben zu automatisieren.

Voila: mein Lieder-Erkenn-Skript (basierend auf songrec)

Setup: Install gem „zaru“ first!

require 'zaru'

TIMEOUT = 12 #seconds

semaphore = Mutex.new
rename_jobs = []
threads = []

# setup parallel threads to recognize songs - only for not renamed files
files = Dir["**/*"].select{|e|[".flac",".opus",".wav",".ogg",".mp3",".aac"].include?(File.extname(e).downcase)} # only audio files
files.each_with_index do |f, i|  
  rename_jobs << []
  threads << Thread.new do
    new_name = File.dirname(f)+"/"
    new_name = File.join(File.dirname(f), $1) if f =~ /^([abcd]?\d+)/i
    new_name = File.join(File.dirname(f), $1) if f =~ /^(track\s*\d+)/i
    name = `songrec recognize \"#{f}\"`.strip
    new_name += " - #{Zaru.sanitize!(name)}#{File.extname(f)}"
    semaphore.synchronize { rename_jobs[i] = [f, new_name] }
  end
end

# wait smart and timeout when number of recognized songs doesn't go up
old_num = 0
timeout = 0
while(true) do
  break unless rename_jobs.include?([])
  break if timeout > TIMEOUT
  sleep 1
  num_recog = rename_jobs.select{|e|e!=[]}.size
  if num_recog != old_num
    timeout = 0
    old_num = num_recog
  else
    timeout += 1
  end
  puts "#{num_recog} of #{rename_jobs.size} songs recognized yet."
end
threads.each{|t|t.exit unless t.status} # end remaining searches

puts "Preview:"
rename_jobs.sort.each {|e| p e}
puts "\nEnter y to continue"
s = gets.strip

if s == 'y'
  # finally do the renaming
  c = 0
  rename_jobs.each do |r|
    if r != []
      File.rename(r[0], r[1])
      c += 1
    end
  end

  puts "#{c} files renamed."
end

Linux DLNA-Server

installiere minidlna (nach https://wiki.ubuntuusers.de/ReadyMedia/)

sudo apt-get install minidlna

setze interface z.B. wlo1

network_interface=wlo1
friendly_name=Laptop
inotify=yes
media_dir=V,/var/lib/minidlna/videos
media_dir=A,/var/lib/minidlna/music

kopiere Zeug in /var/lib/minidlna

gib Rechte 644 auf die Dateien

find /var/lib/minidlna/videos -type f -exec chmod 0644 {} \;

restart server

Update Linux Boottroubles – fixed!

Ich hatte ja meine liebe Not mit dem Windows Loader.

Einmal Windows starten und Ubuntu war dahin. Also der Grub im NVRAM vom UEFI korrumpiert…

Jetzt habe ich mal nur just for fun auf no GUI in msconfig umgestellt.

Und was ist?

Windows bootet als Primärsystem.

Ubuntu/Grub unsichtbar.

Na schön.

F12 für OS-selection gedrückt – da ist Ubuntu ja.

Und stellt sich raus: Es bootet auch!!!

Linux Repair GRUB2 on EFI System

Update: fixed (in Windows no GUI start in msconfig auswählen)!

Da hatte ich einen Riesenschreck bekommen – von einem Tag auf den andern bootet Ubuntu nicht mehr!

Die Fehlermeldung ist reichlich obskur – Failed to open \EFI\UBUNTU\ und dann seltsame Symbole. Da ist wohl im BIOS was durcheinander geraten.

Windows konnte zum Glück noch starten.

Jedenfalls hab ich es nicht mit einfachen Mitteln (boot-repair etc) hingekriegt.

Hier die Lösung von https://askubuntu.com/questions/831216/how-can-i-reinstall-grub-to-the-efi-partition:

Hole den Ubuntu-Live-USB-Stick und boote ihn (über UEFI natürlich).

Starte „Try Ubuntu“ und öffne dann ein Terminal.

Mit fdisk -l lassen sich schnell und unkompliziert die Partitionen finden.

sudo fdisk -l

sudo mount /dev/nvme1n1p4 /mnt
sudo mount /dev/nvme0n1p1 /mnt/boot/efi
for i in /dev /dev/pts /proc /sys /run; do sudo mount -B $i /mnt$i; done
sudo chroot /mnt
grub-install /dev/nvme0n1p1
update-grub

nvme0n1p1 ist die EFI-Systempartition.

nvme1n1p4 ist mein Ubuntu Ext4.

Update

Nach Windows-Boot kehrt das Problem zurück!

Ubuntu auf dem Laptop

Meine Spezial-Tastenkürzel

Laptop Lautsprecher an bei gestecktem Kopfhörer (Strg+Shift+S):

sh -c 'amixer -c 0 sset Speaker on && amixer -c 0 sset Speaker 100%'

Display heller bzw. dunkler (Strg+Shift+Cursor auf/ab):

sh -c 'gdbus call --session --dest org.gnome.SettingsDaemon.Power --object-path /org/gnome/SettingsDaemon/Power --method org.gnome.SettingsDaemon.Power.Screen.StepUp'

sh -c 'gdbus call --session --dest org.gnome.SettingsDaemon.Power --object-path /org/gnome/SettingsDaemon/Power --method org.gnome.SettingsDaemon.Power.Screen.StepDown'

Bildwiederholrate per command-line ändern (Strg+Shift+D/F) – das ist etwas unintuitiv:

#sh -c '/home/simon/set-wayland-cfg.sh 1920x1080@60.000499725341797 1'
#sh -c '/home/simon/set-wayland-cfg.sh 1920x1080@240.00050354003906 1'
# mittlerweile 60 und 240 rund

#!/bin/bash
set -xeu -o pipefail
resolution="$1"
scale="$2"
function get_serial() {
   serial="$(gdbus call --session --dest org.gnome.Mutter.DisplayConfig \
   --object-path /org/gnome/Mutter/DisplayConfig \
   --method org.gnome.Mutter.DisplayConfig.GetResources | awk '{print $2}' | tr -d ',')"
   echo $serial
}
serial=$(get_serial)
gdbus call --session --dest org.gnome.Mutter.DisplayConfig \
   --object-path /org/gnome/Mutter/DisplayConfig \
   --method org.gnome.Mutter.DisplayConfig.ApplyMonitorsConfig \
   $serial 1 "[(0, 0, $scale, 0, true, [('eDP-1', '$resolution', [] )] )]" "[]"

Starte den Desktop neu, wenn die Tastatur nicht mehr reagiert. Schließt leider alle Fenster…

sudo service gdm --full-restart

Automatisierung

Der Killer-LAN kommt nicht aktiv aus dem suspend: Fix: Script in /usr/lib/systemd/system-sleep

#script restorelan

#!/bin/sh
if [ "${1}" == "pre" ]; then
   # Do the thing you want before suspend here, e.g.:
   echo "we are suspending at $(date)…" > /tmp/systemd_suspend_test
elif [ "${1}" == "post" ]; then
   # Do the thing you want after resume here, e.g.:
   echo "…and we are back from $(date)" >> /tmp/systemd_suspend_test
   modprobe -r alx
   modprobe alx
fi

Mit PulseEffects kann ich den Frequenzgang der Laptop-Quäken tunen:

Und den Equalizer bei eingesteckten Kopfhörern automatisch abschalten:

#starte gnome-session-properties und dann dieses Skript in Autostart eintragen: /home/simon/phoneeq.sh

#!/bin/bash
acpi_listen | while IFS= read -r line;
do
     if [ "$line" = "jack/headphone HEADPHONE plug" ]
     then
        dconf write /com/github/wwmm/pulseeffects/sinkinputs/equalizer/state false
        notify-send "headphones connected. Sound is flat."
     elif [ "$line" = "jack/headphone HEADPHONE unplug" ]
     then
        dconf write /com/github/wwmm/pulseeffects/sinkinputs/equalizer/state true
        notify-send "headphones disconnected. Sound is equalized."
     fi
done

Linux-Welt

dconf ist wohl sowas wie die Registry.

modprobe lädt/entlädt Kernel-Module. Dazu passen lsmod und modinfo.

lsusb -t zeigt z.B. angeschlossene USB-Geräte und die Datenrate. War interessant, weil ein USB3-Stick zu langsam war. Nach einem Reboot wurde er dann korrekt erkannt.

gdbus dient zum Zugriff auf laufende Programme, Treiber, etc. Stichwort D-Bus.

Für Audio gibt es auch zig Tools. pavucontrol, pulseeffects, pa-info, pactl, pacmd, paplay, parecord, alsamixer, amixer… da hab ich JACK noch gar nicht erwähnt…

Strom sparen

Powertop: gemessen – bringt nix im idle

sudo powertop --auto-tune

Reduce power per script: bringt nix im idle

sudo pm-powersave true

gnome-settings: Energie sparen-Profil auswählen. Bringt 1/2 W im idle.

Display-Refreshrate auf 60Hz und dunkel stellen. Bringt nix.

Fazit: Laptop bleibt leise und kühl. Auch wenig anspruchsvolle Spiele halten den Lüfter noch leise. Auch ohne die Optionen oben und im Energie-Modus Ausgewogen ist beim Shellshock-Zocken der Laptop sparsam. Nur die Framerate muss man begrenzen.

Kompatibilität

Es laufen viele Programme: Die ganzen inav, betaflight, blheli-Konfiguratoren, OpenTX-Companion, Steam-Spiele, Skype (auch im Chromium-Browser).

Der nvidia-Originaltreiber unterstützt „PRIME“ (Optimus), damit bleibt der Laptop kühl und suspend klappt ohne Absturz. Ein bisschen scary ist das Vergeben eines „Passworts“ für den SecureBoot. Das braucht Linux offenbar, um sich Zugriff auf die Hardware zu verschaffen. Das Passwort wird beim Reboot einmalig zum „Enroll MOK“ abgefragt. Fertig.

Netflix und Amazon-Prime spielen ihre Medien ab.

In Firefox kann ich mein Profil importieren, Mailvelope läuft.

VLC spielt alle lokalen Medien ab.

Spielt auch Blue mit DTS: MakeMKV+nativer VLC (Audio auf ALSA+spdif und dann NVidia HDMI0)

Der HP-Drucker läuft einfach (und tatsächlich auch schneller als unter Windows, wo er ewig wartet bis er druckt).

Das Hersteller-Bildschirm-Farbprofil (ICC) lässt sich importieren.

Dark Mode: Ich nehme Qgir-dark, dazu Schriften auf 0,9 skaliert. Im gedit muss man in den Einstellungen (Schrift und Farbe) separat den dark-mode aktivieren.

Für die fehlenden Tastaturleds nehme ich Lock Key, das blendet in der Infoleiste die zwei Symbole für Caps- und Numlock ein.

SD-Card-Reader, Webcam, Ton, Mikrofon, kurzum, die Laptop-Hardware wird fast vollständig unterstützt. Ausnahmen: Externes Headset/Mikro, Tastatur-RGB-Beleuchtung und Spezialtasten (Helligkeit, Wifi, Lüfter). Der/die Lüfter lassen sich nicht direkt ansteuern. Die drei Energieoptionen (Leistung, Ausgewogen, Sparsam) funktionieren aber.

Bluetooth: ControllerMode = dual, dann klappts mit Ohrstöpseln und Maus.

Der Voltcraft co-20-Luftsensor wird erkannt und kann ausgelesen werden (https://github.com/tuxedo0801/usb-sensors-linux).

Dateien kopieren ist deutlich langsamer als unter Windows (es heißt, NTFS wäre ein reverse-engineered Treiber in Linux und daher nicht performant…).

grub knallt sich leider vor den Windows-Bootloader. Aber ich boote eh fast nur Linux. Ich hab’s noch nicht geschafft, Ubuntu aus dem Windows-Loader zu starten.

Wenn’s irgendwie mal komisch läuft, mach nen Neustart. In der Hinsicht läuft Windows „runder“. Linux wirkt auch mehr zusammengeschustert. Aber Ubuntu macht auf dieser Maschine Spaß. Ich habe das Gefühl, volle Kontrolle über das System zu haben.

Hin und wieder bleibt (wohl beim/nach dem Zocken) irgendwas „hängen“ bzw läuft im Hintergrund (gnome-shell), da dreht der Lüfter auf. Da hilft dann nur neu anmelden oder Neustart.

Der alte VAIO lief ebenso sehr gut mit Ubuntu. Da haperte es auch mit den Spezialtasten (gibt aber einen Hack). Auf dem Gigabyte habe ich einfach andere Tastenkürzel aktiviert.

Update

Mittlerweile habe ich einiges erlebt.

  • NVM config im UEFI wird von Windows zerstört, so dass Grub nicht mehr startet.
  • Beim Taskwechsel auf einen laufenden Chrome mit Skype-Videofonie kann es manchmal das gesamte System in den Orkus reißen.
  • Standby wacht nach kurzer Zeit wieder auf. Hatte ich aber auch unter Windows, aber gefühlt nicht so häufig. Ist mittlerweile gut.
  • Manchmal reagiert die Tastatur nach dem Sleep nicht mehr. Wenn man sich ausloggt, dann geht sie im Anmeldebildschirm (in lila). Da hilft nur noch service gdm –full-restart.
  • Ich kriege kein USB in VirtualBox mit Win10-Gast durchgereicht.
  • USB3-Sticks laufen nur mit USB2-Speed. Es sei denn, der war beim Boot schon eingesteckt, dann ist er schneller… und in Windows am selben Port natürlich auch.
  • Der Desktop ist fast nutzlos.
  • Es ist ein Krampf, Programme in den Launcher zu hieven (wenn sie sich nicht per Rechtsklick einhängen lassen).
  • Es gibt zu viele Möglichkeiten Programme zu verwalten (snap, apt, Synaptic, dpkg, appimage, flatpack, etc).
  • Finden, aus welchem System ein Programm stammt? Deinstallieren? Wo denkst du hin? Lösch es einfach (bleibt halt weiß Gott was zurück)…
  • USB-SD-etc kann das System aufhängen (schlechte SD-Karte, wackeliges Kabel, und so Zeug). Unter Windows leider auch nix Neues…
  • Wayland + HDMI = crash und abgemeldet.
  • Audio knackt und poppt (primär VLC, auch abhängig von Soundkarte)
  • REW kriegt durch die Audiostörungen Fehler in die Messung.

Gut:

  • Updates kommen sehr häufig.
  • Wayland ließ sich doch aktivieren.
    • Damit verschwanden auch manch andere Probleme.
  • Echtzeit-Audiomonitoring/Spektrum mit friture

Manches davon ist leider echt nervig – und ich habe für all das noch keine brauchbare Lösungen ergoogeln können…

AppImage zu Launcher: hier

Koppeln von True Wireless Huawei Freebuds Pro:

https://askubuntu.com/questions/922860/pairing-apple-airpods-as-headset

In /etc/bluetooth/main.conf

ControllerMode = dual 

Danach

sudo /etc/init.d/bluetooth restart

Jetzt klappt es mit dem Koppeln.

Power-Profile schalten:

powerprofilesctl set power-saver
powerprofilesctl set balanced
powerprofilesctl set performance

UDEV rules für eingesteckte USB-Geräte

https://askubuntu.com/questions/978552/how-do-i-make-libusb-work-as-non-root

sudo gedit /etc/udev/rules.d/99-usb-co20-rule.rules
SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="03eb", ATTRS{idProduct}=="2013", GROUP="plugdev", TAG+="uaccess"

Update 2

Audio und so.

Schlecht: Ab und zu „knackst“ es leicht – gerade mit VLC. Der Browser ist da besser. Das schwankt auch von Tag zu Tag. Ich denke, das hat was mit Prio und Scheduling zu tun.

Pulseeffects läuft nur noch in der „flatpack“-Version… da klappt der Auto-Equalizer über dconf leider nicht mehr.

Gut: Pulseeffects kann REW-Exports für APO importieren.

REW und das kalibrierte USB-MM-One-Einmessmikro laufen nativ. Die Nubert nuJubilee35 haben noch nie so gut geklungen. Das ATM-35 lässt sich schön in SW nachbauen. Einfach bei 33Hz +9dB drauf. Die Raummoden noch etwas dämpfen, fertig.