Archiv für den Monat: Juni 2021

Ubuntu auf dem Laptop

Meine Spezial-Tastenkürzel

Laptop Lautsprecher an bei gestecktem Kopfhörer (Strg+Shift+S):

sh -c 'amixer -c 0 sset Speaker on && amixer -c 0 sset Speaker 100%'

Display heller bzw. dunkler (Strg+Shift+Cursor auf/ab):

sh -c 'gdbus call --session --dest org.gnome.SettingsDaemon.Power --object-path /org/gnome/SettingsDaemon/Power --method org.gnome.SettingsDaemon.Power.Screen.StepUp'

sh -c 'gdbus call --session --dest org.gnome.SettingsDaemon.Power --object-path /org/gnome/SettingsDaemon/Power --method org.gnome.SettingsDaemon.Power.Screen.StepDown'

Bildwiederholrate per command-line ändern (Strg+Shift+D/F) – das ist etwas unintuitiv:

#sh -c '/home/simon/set-wayland-cfg.sh 1920x1080@60.000499725341797 1'
#sh -c '/home/simon/set-wayland-cfg.sh 1920x1080@240.00050354003906 1'

#!/bin/bash
set -xeu -o pipefail
resolution="$1"
scale="$2"
function get_serial() {
   serial="$(gdbus call --session --dest org.gnome.Mutter.DisplayConfig \
   --object-path /org/gnome/Mutter/DisplayConfig \
   --method org.gnome.Mutter.DisplayConfig.GetResources | awk '{print $2}' | tr -d ',')"
   echo $serial
}
serial=$(get_serial)
gdbus call --session --dest org.gnome.Mutter.DisplayConfig \
   --object-path /org/gnome/Mutter/DisplayConfig \
   --method org.gnome.Mutter.DisplayConfig.ApplyMonitorsConfig \
   $serial 1 "[(0, 0, $scale, 0, true, [('eDP-1', '$resolution', [] )] )]" "[]"

Automatisierung

Der Killer-LAN kommt nicht aktiv aus dem suspend: Fix: Script in /usr/lib/systemd/system-sleep

#script restorelan

#!/bin/sh
if [ "${1}" == "pre" ]; then
   # Do the thing you want before suspend here, e.g.:
   echo "we are suspending at $(date)…" > /tmp/systemd_suspend_test
elif [ "${1}" == "post" ]; then
   # Do the thing you want after resume here, e.g.:
   echo "…and we are back from $(date)" >> /tmp/systemd_suspend_test
   modprobe -r alx
   modprobe alx
fi

Mit PulseEffects kann ich den Frequenzgang der Laptop-Quäken tunen:

Und den Equalizer bei eingesteckten Kopfhörern automatisch abschalten:

#starte gnome-session-properties und dann dieses Skript in Autostart eintragen: /home/simon/phoneeq.sh

#!/bin/bash
acpi_listen | while IFS= read -r line;
do
     if [ "$line" = "jack/headphone HEADPHONE plug" ]
     then
        dconf write /com/github/wwmm/pulseeffects/sinkinputs/equalizer/state false
        notify-send "headphones connected. Sound is flat."
     elif [ "$line" = "jack/headphone HEADPHONE unplug" ]
     then
        dconf write /com/github/wwmm/pulseeffects/sinkinputs/equalizer/state true
        notify-send "headphones disconnected. Sound is equalized."
     fi
done

Linux-Welt

dconf ist wohl sowas wie die Registry.

modprobe lädt/entlädt Kernel-Module. Dazu passen lsmod und modinfo.

lsusb -t zeigt z.B. angeschlossene USB-Geräte und die Datenrate. War interessant, weil ein USB3-Stick zu langsam war. Nach einem Reboot wurde er dann korrekt erkannt.

gdbus dient zum Zugriff auf laufende Programme, Treiber, etc. Stichwort D-Bus.

Für Audio gibt es auch zig Tools. pavucontrol, pulseeffects, pa-info, pactl, pacmd, paplay, parecord, alsamixer, amixer… da hab ich JACK noch gar nicht erwähnt…

Strom sparen

Powertop: sudo powertop –auto-tune

Reduce power per script: sudo pm-powersave true

gnome-settings: Energie sparen-Profil auswählen.

Display-Refreshrate auf 60Hz und dunkel stellen.

Fazit: Laptop bleibt leise und kühl. Auch wenig anspruchsvolle Spiele halten den Lüfter noch leise.

Kompatibilität

Es laufen viele Programme: Die ganzen inav, betaflight, blheli-Konfiguratoren, OpenTX-Companion, Steam-Spiele, Skype (auch im Chromium-Browser).

Der nvidia-Originaltreiber unterstützt “PRIME” (Optimus), damit bleibt der Laptop kühl und suspend klappt ohne Absturz. Ein bisschen scary ist das Vergeben eines “Passworts” für den SecureBoot. Das braucht Linux offenbar, um sich Zugriff auf die Hardware zu verschaffen. Das Passwort wird beim Reboot einmalig zum “Enroll MOK” abgefragt. Fertig.

Netflix und Amazon-Prime spielen ihre Medien ab.

In Firefox kann ich mein Profil importieren, Mailvelope läuft.

VLC spielt alle lokalen Medien ab.

Der HP-Drucker läuft einfach (und tatsächlich auch schneller als unter Windows, wo er ewig wartet bis er druckt).

Das Hersteller-Bildschirm-Farbprofil (ICC) lässt sich importieren.

Dark Mode: Ich nehme Qgir-dark, dazu Schriften auf 0,9 skaliert. Im gedit muss man in den Einstellungen (Schrift und Farbe) separat den dark-mode aktivieren.

Für die fehlenden Tastaturleds nehme ich Lock Key, das blendet in der Infoleiste die zwei Symbole für Caps- und Numlock ein.

SD-Card-Reader, Webcam, Ton, Mikrofon, kurzum, die Laptop-Hardware wird fast vollständig unterstützt. Ausnahmen: Externes Headset/Mikro, Tastatur-RGB-Beleuchtung und Spezialtasten (Helligkeit, Wifi, Lüfter). Der/die Lüfter lassen sich nicht direkt ansteuern. Die drei Energieoptionen (Leistung, Ausgewogen, Sparsam) funktionieren aber.

Dateien kopieren ist deutlich langsamer als unter Windows (es heißt, NTFS wäre ein reverse-engineered Treiber in Linux und daher nicht performant…).

grub knallt sich leider vor den Windows-Bootloader. Aber ich boote eh fast nur Linux. Ich hab’s noch nicht geschafft, Ubuntu aus dem Windows-Loader zu starten.

Wenn’s irgendwie mal komisch läuft, mach nen Neustart. In der Hinsicht läuft Windows “runder”. Linux wirkt auch mehr zusammengeschustert. Aber Ubuntu macht auf dieser Maschine Spaß. Ich habe das Gefühl, volle Kontrolle über das System zu haben.

Hin und wieder bleibt (wohl beim/nach dem Zocken) irgendwas “hängen” bzw läuft im Hintergrund (gnome-shell), da dreht der Lüfter auf. Da hilft dann nur neu anmelden oder Neustart.

Der alte VAIO lief ebenso sehr gut mit Ubuntu. Da haperte es auch mit den Spezialtasten (gibt aber einen Hack). Auf dem Gigabyte habe ich einfach andere Tastenkürzel aktiviert.

Jumper T-lite

Ich habe mir die kleine T-lite besorgt.

Das interne Modul muss mit serial multi geflasht werden (ich habe die only CC2500 bestellt, aber auch da muss die Multi-Firmware rein).

Damit man die Modelle am PC managen kann, braucht es die aktuelle Nightly vom Companion.

Dazu habe ich noch das “Klonen” ausprobiert. Dazu stellt man in einem Dummymodell das Multi auf FrSkyRX und Subtyp auf CloneRX. Dann Bind-Mode. Jetzt bindet man einfach mit der original Taranis und schon klont das Multi die ID. Top!

Für alle Modelle muss man dann aber Clone D8/D16 auswählen.

Und die Schalter sind weniger, d.h. Schalter sind auch umzubelegen.