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F4-XSD – Die nano-FC, die 4 UARTS hat und INAV-kompatibel ist

Target OMNIBUSF4

ebay: https://www.ebay.de/itm/133647148159

Resources

  • UART1: CRSF/SBUS
  • UART3: ESC Telemetry @115200bd
  • UART6: DJI/smartaudio
  • SS1 (rx:ch5=pc8, tx:ch6=pc9): GPS @19200bd
  • BUZ for buzzer
  • M1 for ESC blheli_32 dshot
  • M2-4 for max. 3 servos
  • [9V out for analog video]
  • 4,5V out for GPS, RX
  • Extra 2A BEC for servos

Der Softserial1 liegt auf PWM5 und 6, da musste ich etwas fein-löten:

Pinout SS1: GND 5V TX RX

Pinout BN220 GPS: [batt] VCC RX TX GND

Update: Es gibt eine F7-XSD mit 6(!) HW-UARTS, die kriegt man für etwa 20 Euro. ABER: Nicht INAV-kompatibel!

Update: HGLRC Zeus F722 mini ist mit 3,5 UARTS und einem RX bestückt und INAV-kompatibel. Mamba F722 mini (DJI) sollte auch INAV können.

StrykerQ #2

Heute hab ich meinen zweiten PZ Stryker F-27Q fertig gebaut.

Die riesen Schachtel lag schon jahrelang unterm Bett. Und der erste Stryker ist schon arg ramponiert.

Das Modell bekam einen neuen Regler und Motor.

Hobbywing Skywalker 60 ubec und Sunnysky X2814 1250kv, ja für 6s soll es sein.

Dazu noch alle Schikanen mit F4 Omnibus pro mit inav, GPS und Crossfire. Da gibt’s die Telemetrie auch gleich, Strom, Speed, Entfernung, alles. Und später FPV in die Nase.

Trotz dem schweren Motor mit 108g und Regler mit 65g wird es nicht leicht, den Schwerpunkt zu erreichen. Der Akku sollte also leicht bleiben…

730g bringt er auf die Waage. Ohne Lipo.

Crossfire an INAV/BF

Crossfire benötigt lediglich einen UART. Da nimmt man doch gleich den, der sonst SBUS macht. UART1 auf einem Omnibus F4 Pro v3. Damit das klappt, muss die kleine Solderbridge für SBUS/PPM ab!

An den 4pin Micro-JST neben dem Shunt steckt man dann den Empfänger. Die Belegung ist:

[Shunt]
GND
5V
TX1
RX1

Der CRFS-Nano-RX V2 hat:

GND (auf Höhe des U.FL, quadratisch bei den neuen)
5V
Ch1 – TX
Ch2 – RX

Im INAV-Konfigurator stellt man das Protokoll noch auf CRSF und aktiviert gleich noch die Telemetrie.

Fertig!

Neues Spielzeug: Luftnagel – DJI Mini 2

a.k.a. DJI mini 2

Mein zweiter DJI-Luftnagel (ich hab ja auch einen uralten F450 Hexa mit DJI Naza).

Erste Erfahrungen:

Lädt an USB (aber mit Quickcharge) – so 18W gehen rein.

Handy erforderlich mit App und man muss locker 10 Info-, Lizenz-, Vertrags-, etc Texte abnicken.

Kompakt und leicht. Das Plastik wirkt schon grenzwertig dünn. DJI hat wohl an jedem Teil Gewicht abgespeckt.

Mein altes Handy (LG G5) geht sogar. Allerdings ist das Display für draußen zu schwach. Man erkennt also nicht gut, was die Kamera sieht.

Einmal Kompass kalibrieren, dann kann’s losgehen (wie beim Naza).

Starten kann er auf Knopfdruck.

Beim Landen hapert’s dann an der Fläche (Feldweg) – den findet er nicht wieder und jammert dass ich doch bitte manuell landen möge. Ja mei. Beim manuellen Landen fragt er dann lieber nochmal, ob man da wirklich landen mag. Ja scho, echt. Ist für mich jetzt kein Beinbruch.

Auto-RTH fliegt brav auf die konfigurierte Höhe und kommt dann runter (wo er dann den Feldweg nicht findet).

Die Steuerung ist flüssig. Fetzt auch nett rum, das Teil.

Das Gimbal hält das Bild immer gerade.

Das Set ist schnell flugbereit (wenn man das Handy schon in der Funke hat). Arme aufklappen, Gimbal-Cover runter, anschalten, kurz warten. Los geht’s.

Und super kompakt ist das Set auch. Man kann die Knüppel abschrauben und am Sender verstauen. Da passt das Gerät in zwei Hosentaschen.

Im Vergleich zum F450 ist er nano-klein 🙂

Das Gimbal und die 4k-Kamera sind natürlich auch ein Schmankerl.

Der HV-LiPo-Akku soll 200 Ladezyklen halten. Er wird automatisch nach ein paar Tagen auf Storagespannung entladen (intern).

Diverse Youtuber erreichen Reichweiten von etwa 3km. In FCC etwas über 4 (dann ist der Rückflug erforderlich).

DIY VU-Meter mit 2×64 LEDs

Dank Arduino ganz einfach:

Teile:

Ein Arduino nano

Zwei LED-Strips WS28xx mit je 64 LEDs (kann man aber im Code anpassen)

Zwei Cinchstecker mit Kabel

Zwei 10k-Widerstände (für die Analogeingänge)

Ein 100nF-Kondensator (für AREF)

Optional ein Umschalter (für die Empfindlichkeit)

Ein Netzteil 5V mit mindestens 3A

Hohlbuchse für Netzteil

Features:

Peakanzeige

Farbverlauf von Grün nach Rot

1,1V Empfindlichkeit / Umschaltbar auf ca. 0,15V

Anschlüsse:

A1(rechts), A2(links) als analoge Eingänge, je 10k gegen GND

Die LED-Strips gehen an D3 (links) und D4 (rechts) fürs Signal (und natürlich an 5V und GND)

Ein Kondensator 100nF an AREF gegen GND

Schalter an D10, D11 (Wechsler/Mitte), D12 — zur Umschaltung der Empfindlichkeit

Das Netzteil an Vin und GND

Code:

Basiert auf https://www.dropbox.com/sh/0lafr2g6qs6okcs/AADiXGPpZgwAj4dSIIaryCzta/VU_meter_-_LED_Strip

FPV-Tipps

Beim Einstellen und Ausprobieren Propeller ab!

Propeller-Drehrichtung immer überprüfen!

Kaputte Propeller tauschen!

Turtlemode nur im Notfall und nicht, wenn der Copter festhängt! Gefahr des Reglerbrands!

Failsafe setzen!

Neue Copter erst mal “einschweben”!

FPV-Frequenzen checken!

Bei Events und Meets Frequenzen absprechen und vor Einschalten ankündigen!

Nicht auf Kies starten und landen! Gefahr durch Steinschlag!

Rucksack auf Vollständigkeit prüfen (Sender, Brille, Lipos, Tools, Propeller, …)

Akkus auf Storage lagern!

Jumper und Spektrum

Ich habe gerade ein Spektrum-Flugzeug gebunden.

Das war eine Odyssee…

Der ESC wollte nicht armen. Zuerst habe ich versucht, zu trimmen. Kein Erfolg. Dann “Extended Throws” im Modelsetup. Nix wars.

Die Lösung: Enable Max Throw! Erst dann kommt aus dem THR-Ausgang genügend kurze PWM raus. Die ganzen anderen Optionen sind danach nicht erforderlich.