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FPV-Fliegen

Heute war ich mit Kamera in der Luft – Helmut als „Spotter“ auch dabei.

Erst mal den Easystar ohne FPV mit 35MHz Gurkenfunke (vom Condor übrig) einfliegen – Höhe zu stark, muss ich am Servo umbauen. Inbus nicht dabei 🙁 also Servoarm umschrauben. Zweiter Versuch: besser

Jetzt mit Video, erst mal den Flieger auf Höhe bringen. Dann setzt mir Helmut meinen „Helm“ auf. Video ist ganz ok, allerdings reißt die Verbindung gerne mal ab. Ich muss die Cloverleaf-Antenne bauen!
Auf 35MHz Richtung Süden reißt die Fernsteuerung ab – Notlandung, nichts passiert. Fazit: Ich brauch auch 5,8GHz Video…
Die Bildqualität der 420TVL-Kamera vom King ist nicht so prickelnd – viel zu wenig Dynamik. Sichtfeld ist ok, könnte noch etwa weiter sein. Grob geschätzt sind es eh nur 100°… also Anschaffung einer GoPro planen. Oder die Pixim Seawulf 69, die ist dynamikmäßig super.
OSD: Muss ich umbauen und CL-OSD drauftun. Lesbarkeit ist gut, aber nur eine Spannung wird angezeigt. Das passt so nicht.

Zum Fluggefühl: Ist schon toll, so hoch oben zu sein. Die Sicht ist nicht super: Dynamik zu schlecht (Himmel überstrahlt, Boden fast schwarz, kaum Farben) und das Sichtfeld ziemlich eng. Und Helmut warnt dauernd: Zu weit weg, zu tief… also muss ich immer wieder umkehren. Und auch mal wieder den Motor anmachen und wieder Höhe gewinnen. Ab da wird die Funkverbindung schlechter. Und nach einer Runde gegen Süden merke ich, dass der Flieger sich nicht mehr gut steuern lässt, er will nur noch nach links und kippt. Also lasse ich mir den FPV-Karton von Helmut abnehmen. Und zeigen wo der Flieger ist, denn ich habe keine Ahnung 🙂 Sah die Welt ja bisher von oben. Der Flieger ist einen Acker weiter Richtung Süden. Dann gebe ich mal Gas – nur kurzes Rucken am Motor zu hören – also schlechte Funkverbindung, ich kann nicht steuern. Ich stelle hilflos an Höhe und Seite rum, bis der Flieger zum Glück in normaler Lage hart im Acker landet. Ich berge ihn unbeschädigt.

Dann noch Helmuts FunJet in die Luft gebracht – da war noch viel zu tun: Schwerpunkt falsch, Propeller nicht ausgewuchtet 🙂
Zum Glück hatte ich alles Werkzeug (Ausnahme kleiner Inbus) dabei.
Ich flog dann den Funjet gleich ein mit Helmut als Werfer. Nachdem er getrimmt war, übergab ich den Sender und Helmut flog einige Runden (immer linksdrehend).

Dann musste Helmuts Sohn und Helmut damit heim. Vorher warf er noch meinen Funjet, da flog ich den Akku auch noch halb leer. Den Rest der Zeit verbrachte ich mit Dogfighter, Stryker und schrottete auch gleich die Miniviper (zu wenig Höhenruderwirkung) – nur ne Fleischwunde, hihi!

OSD-Inbetriebnahme

So:

Bisher nicht umgeflasht auf GPS und I-Sensor (aber die Prg-Pins sind schon mal dran!). Der Sensor kommt trotzdem dran – an den V-input. Dann kann ich etwa abschätzen, wie lange ich fliegen kann. Und ich sehe auch die Spannung. Und einen Timer, der hochzählt. Morgen gehts los!!!

Easy-FPV

So, da ich mit dem Copter nicht klarkam – jetzt muss der Easystar dran glauben. Mittlerweile ist auch mein Monitor da (GLS fand erst die Adresse nicht …) – VGA-Auflösung, 8″, 1,1kg schwer, sehr hell, braucht 1,5A.

Und er musste in die Kiste!

Am Easystar ist jetzt die 35MHz-Funke vom Condor dran. Die FPV-Platte ist aus einer KAPA-Platte geschnitten und mit original Velcro-Klebeellipsen befestigt – bombenfest. Die Flügelsteckung ist jetzt auch mit diesem Klettverschluss gesichert. Kann losgehen!

How-To: Umflashen KK-Multikopter-Platine (KK-Board)

Wenn man bereits einen Flash-Programmieradapter (AVR-Dragon, ISP, etc) sein Eigen nennt, kann man die KK-Platinen einfach mit neuer Firmware befüllen:

Beim Hobbyking KK-Board V2 (AVR ATmega168) ist der 6-Pin Standard-ISP-Anschluss vorhanden. Pin 1 ist Richtung ESC-Anschlüsse. Das Board lässt sich auch mit einem 1S-Lipo zum Umflashen betreiben.

Der Controller ist mit 8MHz int. RC clock gefused.

Ich selber verwende die KK 4.7 X-Copter Firmware.

1. Den einen ESC mit BEC abstecken
2. ISP anstecken (auch an PC), AVR-Studio starten
3. Board mit Strom (3-5V) versorgen (am freien ESC-Anschluss: außen ist Minus, Mitte ist Plus)
4. In AVR-Studio mit Programmer verbinden (USB oder seriell) und MCU „ATmega168P“ einstellen
5. Optional: Alte Firmware, EEPROM und Fuses auslesen und speichern
6. Neue Firmware (.hex) programmieren
7. Stromversorgung und ISP trennen
8. BEC-ESC anstecken
9. Funktion überprüfen und fliegen!

Und noch zwei SEMFF

im Rohbau, einmal aus KAPA-Platten mit Papierbeschichtung (leider sauschwer das Zeug) und Depron 5mm extrahart, sehr leicht.

So gehts: Plan drucken, Teile ausschneiden, mit Tesa und Stift auf Depron/KAPA übertragen, mit Skalpell ausschneiden, zusammenkleben mit UHU-Por -> 2 Flieger an einem Abend sind schnell gemacht! Fehlen nur noch Antrieb, Anlenkungen und Akku.

Aus einer 1mx0,7m-Platte bekommt man bestimmt 1,5 Flieger – also billig! Dazu billige Servos, China-Elektronik, Akku: Ein echter unter 30 Euro-Flieger!

Mal wieder was Gebasteltes – neuer Flieger

Ich habe vor einiger Zeit die Paritech/Hacker Mini-Viper zum Schnäppchenpreis beim Schweighofer geordert (habe einen passenden Antrieb rumliegen): hier der Link zur Bauanleitung.

Dazu ein 12g Turnigy T1811-2900kv-Motor, 10A HK ESC (hab ja genug, harr harr) – zieht mit 4×4 GWS 6A an 2S 350 Lipo und macht ordentlich Schub! 2xHXT500 (Quer+Höhe) und OrangeRX runden die Sache ab. Und das Schöne ist: Schnalzhaken ist ja schon dran!!!

Die Anlenkungen mache ich wie in der Anleitung angegeben mit gebogenem Stahldraht 0,8mm, Anlenkungsrohr aus Plastik 2/1mm, Schrumpfschlauch 2,4/1,2mm und Kohlefasergestänge 1mm. Nur an den Servos benutze ich Miniverbinder, so kann ich die Ruder genauer einstellen. Ich habe ziemlich viel Schaum herausgehobelt mit Zange und Cutter. Auch die Ansaugöffnungen sind frei – so kommt Kühlluft ins Innere. Den Flieger füge ich mit Tesa zusammen – so kann ich ihn im Defektfall leicht zerlegen. Noch das Dekor anbringen – die Miniviper ist fertig – 112g, mehr Schub als Gewicht, wird schnell!

Hier ein Video mit dem Hackerantrieb – der Turnigy für $9,76 steht dem nicht viel nach.

Mein Quadro fliegt!!!

So, nachdem ich 200 Euro in die Hand genommen und SimonK-Regler und Tiger-Motoren gekauft hab – fliegt er endlich! Propeller gewuchtet, neu eingestellt und im Garten bei Dunkelheit kurz ausprobiert. Fliegt stabil und: Power! Sehr empfindlich auf dem Gas 🙂 (böse grins)! Da ist richtig Dampf dahinter.

Die Kabel der T-Motoren MT2208 sind ziemlich lang und bereits mit Steckern versehen. Sie sind spezielle Multikoptermotoren. Die Propeller 8×4,7 passen ohne Zusatzarbeiten auf die Motoren, einfach den mitgelieferten Adapter anschrauben. Die Carbonpropeller sind steif und haben eine leicht raue Oberfläche.

Gewicht 617g mit 1500 3S Lipo

— Update: War heute auf dem Bolzplatz beim Lidl fliegen, ja er geht so wie im Video! Beschleunigt irre. Aber um die eigene Achse dreht er langsam. Ich werde wohl die Rotoren leicht neigen. Sehr stabil auch bei wilden Steuerbefehlen oder Abwärtsflug! Und mal MultiWii testen.

Katapultstarts

So, heute Vormittag musste ich das Katapult testen. Dazu habe ich den Microjet und den robbe nano-Jet mit Haken versehen. Und dann packte ich alles ins Auto, noch den Stryker und den Dogfighter dazu und auf zur Wiese. Die war ganz schön nass! Nachher musste ich meine Socken, Schuhe und Hose trocknen.

Zum Katapult: Ich baue es gegen die Windrichtung schräg Richtung Weg auf. Das Gras darf nicht zu hoch sein, es müssen ja Fußschalter und Rampe gerade stehen. Den Gummi hake ich mit Knoten und Heringen ein. Hab ich extra noch gegoogelt! Sieht super aus. Die Haken habe ich noch mit Tüchern versehen, damit sie den Flieger nicht überholen. Als erster ist der Nanojet dran.

Erster Start: Nanojet kippt, kommt nicht hoch genug, kommt schräg auf und kullert über die Wiese, verliert dabei seine Nase. Das ist schnell geklebt. Ich verlängere das Gummiseil bis zum Weg.
Zweiter Start mit geklebter Nase: Zu viel Spannung – Haken fliegt, Flieger bleibt. Uups. Ich mache das Seil wieder kürzer.
Dritter Start mit geklebten Haken: Endlich ist der Nanojet in der Luft! Er sackt etwas durch aber kommt hoch. Ich fliege den Akku leer – viel Trimmen auf Höhe und Quer. Der kleine Jet fliegt ziemlich empfindlich. Das sind die tiefen Flächen. Besonders schnell ist er nicht. Beim Landen passiert mir ein Malheur, ich sacke zu schnell herunter und zack steckt er in der Wiese. Muss wohl mehr Schleppgas geben. Resultat: Die Nase ist unheilbar in 100 Krümel zerbröselt. Na gut. Ich baue eine neue, siehe Bilder!

Dann fliege ich den Mauersegler. Ich wechsle den Propsavergummi mal wieder. Fliegt gut, zügig, Bilderbuchlandung.

Jetzt stelle ich den Microjet auf die Rampe – ob das gut geht? Den Haken habe ich mit Harz und Glasfasermatte hinlaminiert, der hält. Und tatsächlich – der Jet kommt sauber hoch. Ich fliege auch hier vorsichtig, die kleinen Modelle sieht man so schnell nicht mehr gut :-). Auch hier dann nach ein paar Speedruns und Rollen (Wahnsinn, ich nenne ihn ab heute Dremel, der macht locker 4 Rollen pro Sekunde!) eine Bilderbuchlandung!

Dann den Stryker mit 4S, schnell, saugeil, wie schon gehabt, und dann noch den Dogfighter. Dessen Akku hält ja ewig. Die Landung wird etwas ruppig.

Handtücher: Ich muss alle Flieger abtrocken, sie sind klitschnass! Deswegen habe ich eine Rolle Küchentücher und Handtücher dabei.

In der Wekstatt baue ich dann eine neue Nase. Die laminiere ich auch gleich mit Harz und Glasfasermatten an. Das Styro ist das Verpackungsmaterial vom Funjet Ultra. Sehr fest. Ich schnitze zwei Klingen stumpf… Soll ja länger halten.