Archiv für den Monat: Februar 2015

Kurztest – die billigste Super WDR-Kamera für $11

Typ: CC1567, 1/3 CMOS, WDR

Auflösung: 650TVL

Maße: 32x32mm, Bohrung 28x28mm, Aufsatz 17x17mm, Linse M12, Durchmesser außen 15mm

Versorgung: 12V (geht auch an 5V)

Linse: 2.8mm (ca. 80-90°)

Lieferumfang: Kamera mit Linse montiert, FPV-Kabel (- + V)

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Bild: Die Kamera hat kein OSD, daher muss man mit dem leben, was man bekommt:
Das Bild ist scharf, leider überschärft die Kamera kräftig. Sie schaltet sehr früh auf schwarz/weiß (im Zimmer mit LED-Decken-Beleuchtung), wobei das Bild ruhiger wird. Der Kontrast und die Dynamik sind sehr gut. Die Kamera laggt nicht, verzögerungsfreies Bild!

Ausrichtung: Unten ist da, wo der FPV-Stecker drankommt.

Kostenpunkt: 11$ hier: http://www.surveilzone.com/Mini-650TVL-Super-WDR-FPV-Camera-with-Wide-Angle-Lens-for-Penetration-g-1294

Update – diese Kamera hat doch ein OSD! Es passen die Standard-OSD-Platinen der Sony Super HAD WDR. Man kann die Kamera auch für 20$ mit OSD-Platine kaufen. Im OSD kann man das Überschärfen und die frühe S/W-Darstellung beseitigen. Ich habe die Schärfe von 192 auf 0 und das Day/Night Auto von 55->85 und 45->75 umgestellt.

Die Kamera lässt sich trotz gegenteiliger Angabe (12V+/-10%) auch an 5V betreiben. Ich empfehle, den Versand mit 2$ Aufpreis zu buchen, denn die zweite Kamera ließ sich in der Post einen Monat Zeit.

2. Update – die Schärfe wieder auf 80, so sieht das Bild natürlich und nicht vermatscht aus. Man kann auch die Regelung für die Belichtung einstellen „EXPOSURE“ -> „NEG GAIN“=04, „POS GAIN“=11, „TARGET LEVEL“=95! Super!

Pollin LCD 8″

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Ein schönes großes 4:3 XGA-Display, das auch FPV-tauglich ist.

Die Bildqualität ist hervorragend.

Nur das Menu ist spartanisch – Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Sättigung. An und Aus. Und natürlich Eingänge – VGA, HDMI, DVI und analog.

Mein täglich FPV gib mir heute…

Und auch heute war prima Flugwetter (aber doch windig), so nahm ich den RaceTri mit nach PAF. Zuerst steuerte ich den Kaufland an, leider war da ziemlich was los. Also fuhr ich eine Ecke weiter zu einem Neubaugebiet, wo noch kein Haus steht und flog von dem Hügelgipfel aus die angrenzenden Äcker ab. GPS klappte so leidlich, hm. Als Notnagel gehts. Und ich hatte ab und zu Sat-Verlust. Ich muss das GPS besser schirmen. Der Tri macht solide 6 Minuten Flugzeit, dann sind ca. 700mAh raus.

 

Tricked-out RaceTri

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Jetzt mit Gimbal-FPV, damit ich auch beim Heizen den Durchblick behalte. Es wird einfach der Tiltkanal des Headtrackers auf das Servo durchgeschleift. Den Kamerawinkel kann ich momentan an der Taranis mit dem linken Schieber bedienen.

Und: dazu habe ich die Naze-Firmware geändert, denn im Tri-Modus ist sowas nicht vorgesehen. In eclipse kann ich ganz normal den Code editieren und mit cygwin/make bauen.

Update: Der RaceTri ist ein UHF-Monster. Da stört alles! Wenn die Motoren laufen, kommen sogar Framelosses, obwohl der Sender direkt daneben steht!

Die tägliche Dosis FPV

Momentan fliege ich am Weiher, allerdings nicht durch den Park, sondern über die angrenzenden Äcker. Da gibt es auch ein kleines Waldstück, aber so weit bin ich noch nicht! Auch fliege ich max. 100m weg und 20-30m hoch. Da habe ich keine Reichweitenprobleme 🙂

Gestern kamen WarpQuad ohne FPV, RaceTri, PocketRacer dran. Heute war ich mit RaceTri, CP1, WarpQuad und Heli draußen (alles FPV).

Der WarpQuad fliegt ewig mit seinem 1300 Akku. Zusammen mit Slap-On-FPV fliegt er ganze 17 Minuten!

Der CP1 mit 1000 nicht ganz so lange, etwas über 10 Minuten. Der hat von mir eine 808#16 bekommen.

Der Heli hat einen Timer von 3:30. Fliegt mit Slap-On-FPV.

Der RaceTri schafft 5:00-5:30 an seinen 800mAh (dabei nimmt er gerade 600mAh raus). GPS funktioniert mit den Defaultwerten so ungefähr. Das war komischerweise im Automotive-Modus. Der Stromsensor muss auch noch fine-getuned werden. Damit das GPS nicht so gestört wird, habe ich einen LC-Filter in die Stromleitung eingebaut. Hilft sogar!

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Die ultimative Kamera für FPV bleibt einfach die PZ0420/CC1333. Tolle Dynamik, wow. Sogar den sonst schwarzen Schatten am Waldstück sieht man detailreich. Ich muss unbedingt eine WDR-Mikrokamera für das Slap-On-FPV finden.

Die Groundrecordings sehen fast schon grottich aus, so viele Artefakte und unscharf. Aber der Flug und OSD sind erkennbar (und damit die GPS-Koordinaten).

Heli-FPV

Was wiegt unter 100g, ist schnell und agil, hat genug Hebekraft und ich muss keine neuen Copter kaufen/bauen?

Meine Helis!!!

Zum Beispiel der mCPX BL – komplett mit FPV und Akku 68g! Das Extragewicht spürt der nicht mal.

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Erstaunlich, wie gut das kleine Slap-On-FPV funktioniert. Leider ist die Kamera wirklich sehr weitwinklig und bei Gegenlicht wird der Boden doch ziemlich dunkel. Da Schnee liegt, ist das nicht so schlimm. Bildstörungen halten sich in Grenzen, selbst wenn der Bildschirm im Kofferraum liegt! Echt cool! Für den Anfang flog ich mit Bildschirm, denn der Heli kommt sehr schnell außer Sicht und er reagiert sehr zappelig, besonders auf Pitch (und Höhe einschätzen ist per FPV nicht leicht)…

Mein alter Tri ist wieder fit

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Und weil’s so schön ist: 11€-GPS und MegaPirate AIO. Und billige „Opto“-SimonK-ESCs.

Den habe ich im Garten eingeflogen. Der passt nicht ins Wohnzimmer.

Auf der Bastelliste stehen noch: H-Quad und BolzCopter. Der Edel-Tri ist ja schon fit.

 

Erweiterte Telemetrie

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Der X4RSB-Empfänger mit SmartPort erlaubt den Anschluss des UniSense-E (Vario, Höhe, Drehzahl, Strom, Verbrauch, Spannung). Halt universal. Die Taranis zeigt auch brav alles an. Zusammen mit der Sprachausgabe und RSSI – perfekt für FPV!

 

 

Mini-Quad-Vergleich

Im Test:

Mini und Mikro-Quadcopter mit Brushed-Motoren. Alle fliegen nur im „Angle-Mode“. Flippen können einige auf Knopfdruck.

  • „1“ Himoto/UdiRC Ufo RTF (geschenkt) – kein Getriebe, Carbonkreuz, sehr leicht
  • „2“ Hubsan X4 107L BNF (ca. 26€) – kein Getriebe, massives Plastik, schwer, eng stehende Propeller
  • „3“ (vmtl. UdiRC) Ufo 998-V2 RTF (39€) – groß, mit Getriebemotoren
  • „4“ Revell nano-quad/Estes Pro RTF (28€), sehr klein und filigran
  • „5“ Cheerson CX-10 RTF (14€), Motoren noch etwas enger als „4“, mit Plastikschale „gepanzert“, schwerer als „4“

Flugverhalten – Stabilität/Regelung

  • „1“ regelt passabel, etwas schwammig, mit Zuladung etwas unkontrollierter.
  • „2“ regelt auch gut, schwingt leicht über.
  • „3“ schwingt viel über, trotzdem schwammig zu fliegen. Die schlechteste Regelung im Test.
  • „4“ regelt am besten, kein Nachschwingen oder Zittern, knackig in der Luft. Beste Regelung im Test. Reagiert aber stark auf Schwerpunktverschiebungen.
  • „5“ regelt mit leichtem Zittern, besonders wenn der Akku noch randvoll ist, liegt aber auch knackig in der Luft.

Flugverhalten – Steuerbarkeit

  • „1“ hat ein riesiges Deadband, was das schwammige Fluggerät zu steuern sehr schwer macht. Präzises Punktfliegen ist so nicht möglich. Der Gasknüppel hatte auch sehr viel Spiel, Höhe halten war unmöglich, entweder ging es schnell nach oben oder nach unten. Ich habe die Knüppelaggregate durch bessere ersetzt. Die Gierrate ist sehr gering. Im „Mode 2“ wird die Gierrate besser, dafür kennt der Quad für die Neigung dann nur noch „nichts“ und „viel“, sobald man das Deadband verlässt. Die Steuerung ist also schlecht.
  • „2“ Gute bis sehr gute Folgsamkeit, präzises Fliegen ist möglich. Das hohe Gewicht macht ihn aber träge.
  • „3“ Nicht ganz so schlimm wie „1“, Gieren geht knackig, aber er fliegt insgesamt schwammig und unpräzise.
  • „4“ Sehr präziser Flug, der Winkel lässt sich in 2 Modi einstellen, die Steuerung ist feinfühlig. Das Gas ist sehr gut abgestimmt. Leider kann die mitgelieferte Funke diese Modeumschaltung und Flippen nicht. Das geht erst mit der größeren Hubsan-Fernsteuerung.
  • „5“ Ebenfalls sehr präzise, wie „4“, durch das höhere Gewicht etwas unruhiger. Die kleine Fernbedienung erlaubt 3 Modi mit unterschiedlichen Maximalwinkeln, wobei der dritte schon fast ein Acromodus ist. Flippen geht ebenfalls. Im zweiten und dritten Mode ist sehr schneller Flug möglich. Das Gas ist leider sehr empfindlich, gerade bei vollem Akku schnalzt der kleine Quad sofort an die Decke. Die Motoren sind demnach sehr leistungsfähig.

Flugzeit

  • „1“ noch nicht viel erprobt.
  • „2“ noch nicht viel erprobt.
  • „3“ noch nicht viel erprobt.
  • „4“ etwa 5 Minuten – 100mAh Akku
  • „5“ etwa 4 Minuten – 100mAh Akku

Zuladung

  • „1“ 8-9g stören ihn fast nicht, die Regelung schwingt dann leicht über. Der könnte noch einen größeren Akku schleppen.
  • „2“ 8-9g sind das Limit, dann muss man Vollgas geben, um langsam Höhe zu gewinnen. Der Akku ist nach einer Minute am Ende.
  • „3“ 10-12g merkt man gar nicht.
  • „4“ ein Gramm ist schon viel. Depronschmuck schafft er aber.
  • „5“ 6g schafft er, 8g ist das Limit, da fliegt er nicht mehr richtig.

Robustheit

  • „1“ noch nicht viel erprobt.
  • „2“ noch nicht viel erprobt.
  • „3“ noch nicht viel erprobt.
  • „4“ Motoren und Akku verschleißen schnell, fast unzerstörbar im Crashfall, Propeller können brechen oder abfallen.
  • „5“ Motoren verschleißen schnell, absolut unzerstörbar im Crashfall, Propeller können verbiegen, brechen oder abfallen. Ersatz kostet 1 Euro aus China.

 

PocketRacer – Fertig!

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Irgendwie ist er schon süß, mit seinen grünen Propellern und den schwarzen Motoren.

Nur leider etwas schwer – 155g ohne Akku. Und dabei habe ich doch so auf Leichtbau geachtet. Das FPV wiegt komplett 20g (also Antenne, Sender und Kamera). Jetzt kommt noch ein 50g Akku dazu. Sind die Motoren so schwer? Alles andere ist ja leicht – Rahmen, 6A-Regler, Empfänger, Acro-Naze32. Das Servo wiegt 12g statt 6, ok. Egal – fliegt trotzdem.

Die Harz auf Carbon/Platine-Verbindungen halten nicht. Die habe ich alle durch Heißkleber ersetzt – das Zeug ist teuflisch! Durch diese Aktion sind jetzt die vorderen Motoren ein paar Grad nach vorne gekippt. Auch recht – fliegt schneller!

Im Crashfall kann das FPV einfach mitsamt der Trägerplatte aus KAPA abbrechen. Heißkleber repariert das Ganze – evtl. brauch ich eine Akkuklebepistole 🙂

Um das FPV entsprechend leicht zu bekommen, benutze ich diese 12€-Kamera — Update: bei DX bekommt man irgendwas – die letzte Kamera hat eine total miese Belichtungssteuerung und eine andere Linse. Bei Banggood gibt es diese Kamera auch.

Schwebestrom nur ca. 3A (das macht dann wohl 10-12 Minuten mit dem 610mAh-Akku)