Archiv für den Monat: April 2012

Montagsfliegen mit super Absturz

Es war windig wie Sau, da dachte ich mir, da kann ich selber Jets werfen…

Das tat ich dann auch, mit dem Blue Angel – Resultat:

Der Wurf war toll, super, der Blue Angel sackt nur wenig durch, das Rollen hab ich sofort korrigiert. Dann aber erwischt ihn eine Windbö nach der anderen – und er zieht immer weiter weg von mir und jede Lenkbewegung wird vom Wind wieder zurück geworfen. Bis ich den kleinen Flitzer über dem Acker gegenüber nicht mehr beherrschen kann und er mit Vollgas sich senkrecht in den Acker bohrt!!! Der Impeller hat den Acker schön in die Luft gepustet – so ein Impellercrash sieht immer spektakulär aus! Ergebnis: Siehe oben. Ich hab dann schön alle Teile wieder eingesammelt (nach dem ich über den halben Acker latschen musste). Zum Glück war das Gewächs noch sehr klein…

Daheim: nach 30 min mit Zacki Elapor und Jamara Aktivatorspray:

Wie ich so schön sage: War nur ne Fleischwunde, hihi. Die Elektronik und sogar der Akku haben alles überlebt! Nur die Nase schaut jetzt etwas schlangenlinienmäßig aus…

Der Quadro fliegt endlich – aber nicht gut…

Jetzt mit Landegestell wie der Tri, eine CD-Spindelhülle als Gehäuse und die Hobbyking KK-Platine. Die funktioniert mit der KapteinKuk X-Copter 4.7. Man muss nur das Yaw-Gyro umkehren. Und alle Knüppelrichtungen invertieren. Nebenbei: der King hat mittlerweile für 20$ eine Version 3 der Platine mit ATmega328PA (aber immer noch keine MEMS-Gyros).

Yaw-Gyro umkehren: Roll-Poti auf 0, Akku anschließen, LED blinkt mehrmals. Yaw-Knüppel ganz nach rechts bewegen. LED blinkt schnell. Akku ab, Poti auf vorigen Wert.

Ich muss da noch mit den Potiwerten spielen:

Roll: P-Anteil Roll&Nick, hab irgendwas um die 30%
Nick: I-Anteil Roll&Nick, etwa 10%
Yaw: P-Anteil Yaw (I-Anteil fix bei 20%), da hab ich P=50%

Potis helfen nicht… entweder träge und instabil oder zappelig und Aufschaukeln bis zum Flip. Muss wohl doch teure Regler, Motoren und Props kaufen.

Samstag-Abend-Fliegen

So, kurz bevor die Sonne untergeht, möchte ich noch fliegen. Der Wind lässt jetzt endlich nach!

Der neue EasyStar kracht gleich mal in die Wiese – der drückt beim Start nach unten und ich hatte wohl nicht Vollgas gegeben. Nix passiert. Robust isser ja…
Beim zweiten Versuch klappts dann. Aber er zieht ziemlich nach rechts. Und der Schwerpunkt ist viel zuweit hinten, der Flieger „pumpt“. Und ich als Querruder-Geübter kriege die Krise – wie dreht man den Flieger gerade? Oh Gott!!! Seitenruder??? Oh ach ja… mit dem wegziehen und Schwerpunkt ist er zwar gerade noch fliegbar, aber Anfänger-tauglich, nee nee. Nach zwei Starts und vergeblichem Trimmen (der Motorsturz und Zug stimmen wohl auch nicht, da hab ich mir was eingebrockt) hab ich ihn dann eingepackt. Abgestürzt bin ich nicht. Segeln kann er, ist ja mit Brushless auch einiges leichter (nur der Schwerpunkt halt – der Akku ist schon ganz vorne). Loopings gehen auch.

Dann hab ich den Blue Angel versucht – hab ihn zu steil geworfen, flog zu langsam, landete unsanft im Gras und verlor dabei das Seitenruder, welches wohl lose geklebt war. Hab ich dann versucht zu kleben, hatte aber keinen guten Kleber dabei.

Dann den Tricopter. Der flog ganz gut, bis er nach einiger Weile sich auf den Rücken legte und in die Wiese klatschte. Nichts kaputt – ich mag das Teil!

Zum Schluss wollte ich noch Nuri mit Beleuchtung fliegen – nur gab es einen Kurzschluss beim Licht anstecken – hab wohl die Lackdrähte beschädigt. Also flog ich ihn ohne Licht.

Endlich mal wieder ein Neuer!

Der Easystar ist da!

An einem Abend+Nacht zusammengebaut; komplette Elektronik, Dekor, ausgewuchtet. Flugbereit!

Besonderheiten: Eigentlich nur dass er brushless ist. Ich habe einen HK Motor 2210 1650kv (180W) mit einer 6×5.5 Schraube an ein Stück Plastik geschraubt, welches dann am verkürzten Motorhalter klebt. Der dazugehörige 18A-Regler sitzt außen unter der Tragfläche (vereinfacht die Wartung). Motormessungen und Wirkungsgrad stehen noch aus. Eigentlich wäre mir ein 6×4 Prop lieber; aber die, die ich da habe, sind sowas von unwuchtig… Und dann braucht man ja noch den passenden Adapter auf die Motorwelle. Innen ist der 1800mAh 3S Lipo und der gute OrangeRX. Keine Querruder fürs erste. Die Leitwerkservos sind eingeklebte „Torcster 16g“ – die hatte ich noch über und sie passten genau in die Ausschnitte. Die Steuerstangen sind dafür nur mit Tesa fixiert. Update: Hab jetzt mal mit viel Tesa und Schnitzen einen der 6×4-Props gewuchtet und montiert. Senkrecht geht er wohl nicht, aber macht gut Schub. Das Seitenruder habe ich mit Blisterplastik verlängert, um bessere Ruderwirkung zu erzielen.