Archiv für den Monat: Oktober 2014

Wiesen-Fliegen

diesmal bei Traumwetter und ohne Crash. Aber ordentlich windig wars!

Es flogen:

  • Kapa-Kopter: leider immer noch am zuckeln und ruckeln. Aber GPS funktioniert klaglos. Auch bei ordentlich Wind! Was mach ich nur mit diesem Kopter?
  • Tricopter (alt):
    IMG_4099
    Aufgespannt ist er immer noch eine beeindruckende Erscheinung 🙂
    Er wiegt mit dem 4s Akku ca. 1kg. Aber die drei DT750-Motoren an 4s mit 9×5 Slowprops (alle gleicher Drehsinn) wuchten das spielend in den klaren Himmel. Nach ein paar Einstellrunden fliegt er einigermaßen ruhig (nicht perfekt, da leichte Vibrationen) und auch Self-Level klappt. Da er wohl einer der günstigsten Kopter ist, wird er wohl für viele Testversuche erhalten bleiben. Robust und einfach.
  • Edel-Tri: Jetzt mit 10×5 APC-Propellern, der Klang ist etwas rauer, aber er schwebt jetzt mit GoPro auch bei Halbgas und nicht erst bei 2/3. Das Flugverhalten ist immer noch perfekt. Mit den vorigen Graupner 9×5 war der Schwebeflug noch eine kleine Nuance ruhiger. Ich habe den Eindruck, die DT750 haben an 9×5 mehr Power, als die MT2216-800kV an 9×5 oder gar 10×5… Aber was die Laufruhe angeht, ist der Fall klar!
  • FPV-Wing Nuri: Erstmal ohne FPV-Last, denn der Empfänger wurde ja auch getauscht. Es werkelt nun ein FrSky D4R-II drin. Der Nuri ist agil und zappelig, bei dem Wind also eine Herausforderung. Den Akku fliege ich fast leer, das ging leider ziemlich schnell, was mir sagt, dass die Effizienz nicht so toll ist. Es ist heute immer ein Akku-Warner dran, an jedem Fluggerät!
    Aufsetzen der Brille nach Nuri-Abwurf kann ich mir auch mal antrainieren. Die Brille am besten schon am Kopf und nur runterziehen…
    Nuri mit FPV-Last: Er wird gut nasenlastig, ist ja klar. Ich trimme vorsichtshalber schon mal Höhe, und es zeigt sich, zu Recht! Aber der Start ist unkritisch. Aber das Grundtempo ist schon deutlich höher und ich muss sogar noch mehr Höhe rein trimmen. Gegen den Wind wird er dann gemütlich langsam 🙂
    Immer wieder Blicke in den Bildschirm, beinahe mit Touchdown, weil der Boden im Monitor nicht so großartig sich verändert, wenn man tiefer sinkt… und dann verliere ich ihn auch noch fast aus den Augen. Aber mit Bildschirmblick komme ich zurück! Geil!
    Der Videolink steht wie eine Eins. GPS und OSD kann ich noch gar nicht richtig würdigen, der Nuri ist halt doch ein Flieger, der gelenkt werden will und nicht gemütlich schwebt. Ich fliege den Akku abwechselnd auf Sicht und mit gesenktem Kopf zum Bildschirm leer. Keinerlei Störungen im Bild, es ist klar: ImmersionRC hat seine Sache richtig gemacht, sowohl von den Antennen als auch vom Sender und Empfänger. Ich habe da eher Sorgen, dass da wieder die Funke das Limit setzen wird 🙂
    Und: Der Propeller ist rudimentär ausgewuchtet, das Bild zeigt keinerlei Störungen/Zittern/Rolling Shutter! Die 15€-FPV-Kamera (von hier) mit 170° Linse sorgt für ein sauberes angenehmes Bild. Nur die GoPro Hero 2 kann mit mehr Schärfe aufwarten.
    Die Flugzeit ist nicht der Brüller, der Nuri mit dem Schwerpunkt zu weit vorne und dem zu hoch drehenden Motor braucht sofort 7A oder mehr, wenn man gegen den Wind noch Fahrt haben will. Da werde ich noch umbauen, z.B. einen Motor mit weniger KV und einen 7×4 Prop. 8×5 wäre wohl am besten mit einem 1200kV, aber da muss ich schneiden…

Und heute auch: Kopter-Smashen!

Aber nicht nur das:

Es flog der Kapa-Kopter mit GPS: Neues Modul ublox Neo6M, alles nach einem Tutorial geflasht (also auch das I2C-Nav-Board) und die Defaultwerte in die PIDs eingestellt. Und siehe da: der Kapa kann ja doch GPS-Hold und GPS return home! Wobei letzteres echt wild ausfällt: Der Kopter beschleunigt auf ca. 20km/h und rast auf mich zu, dabei gewinnt er auch noch 10m an Höhe. Am Ziel fällt er dann schwungvoll runter bis fast auf den Boden. Da hab ich ihn dann beim ersten Mal gleich panisch auf Handbetrieb geschalten und ihn selber gecrasht 🙂 Beim 2. Mal hab ich ihn dann gewähren lassen und er schwebte am Schluss über seinem Startplatz in 2-3m Höhe. Braver Kopter. Dann mit dem zweiten Akku FPV: Leider vibriert der Kapa ziemlich stark, dabei sind die Motoren gar nicht so unwuchtig. Aber seit dem Crash mit der GoPro, als ein Motor sich losschraubte, ist er einfach nicht mehr der alte… das Bild wackelt leider arg. Und die ach so gelobte Sony Super HAD wird bei Gegenlicht geblendet (die Sonne überstrahlt alles in der Optik mit einem vertikalen Strich).

Daher: Mini-Tri-Bolzen! Ich hab ihn gleich zweimal gesmasht und vor Ort mit Seku geflickt (Balsa+Seku = sofort fest). Einmal löste sich ein Propeller beim Vollgas geben, das andere Mal war ich schuld, wollte einen Looping fliegen. Das klappte nicht und beim zweiten Versuch verlor er eben einen Propeller. Dann ließ ich das sein, vor allem weil auch ein anderer Prop angeknickt ist, somit flog ich ihn heute nur noch „zahm“ – aber wieder mit FPV! Bis fast zum Ende der Wiese. Kein Thema. Ich hatte heute leider nur 2 Akkus da, sonst wäre ich noch mehr rumgebolzt. So gesehen ist er der entspanntere Kopter bei dem man nicht Angst haben muss, dass zu viel kaputt wird.

Für den großen Tri hatte ich dann den Akku-Adapter vergessen, tja, also packte ich wieder zusammen.

Heute mal wieder Copter-Smashen

Einen Akku verflog ich mit dem Mini-Tri FPV im Nebel, der dann mittags wich, aber da hatte ich dann Probe. Ich kam ohne große Störungen 250m weit, weiter traute ich mich nicht mehr im Nebel (ich hörte einfach den Copter nicht mehr).

Beim zweiten Akku (ein Testflug ohne FPV wegen Selflevel-einstellen) dachte ich noch: Der fliegt jetzt komisch und dann klappte auch schon das Servo mit dem hinteren Motor um 90° rum und der Copter machte den Kreisel. Ich nahm sofort das Gas raus und er fiel aus knapp 2m Höhe auf den Weg. Die Balsastäbe brachen auch gleich wieder (ist bei Balsa ja auch normal). Und somit war das erst mal erledigt. Später testete ich im Garten noch den geklebten Copter an 2S, aber keine Auffälligkeiten, außer dass er kaum hochkommt und das OSD bei unter 7V ausgeht. Das liegt wohl daran, dass auch das GPS vom OSD mitversorgt wird und die Drop-Voltage am Regler recht hoch ist. Der Stromverbrauch stimmt auch noch nicht. Akku vom FPV-Flug: 800mAh, Nachgeladen 844mAh, OSD sagte irgendwas von 566 oder so.

Der Mini-Tri ist zwar ein netter Bolzkopter, aber zu unzuverlässig und nicht robust. Ein fliegender Kabelsalat obendrein. Für FPV muss ich mir was besseres bauen. So wie den Light-Copter vom Frickler 🙂

Update

Der MiniTri wurde neu aufgebaut – zum RaceTri. Die Motörchen sind allerdings am Leistungslimit mit 3s und der Wirkungsgrad entsprechend schlecht (7A Schwebestrom mit nur 300g Gewicht). Und das Servo: Es hatte einen eigenen linearen Regler für 5V, aber an 3s war der bei kräftigen Servobewegungen einfach überfordert und stellte dann kurz dem Servo den Saft ab. So – darum machte der Tri den Kreisel! 2015 – das Jahr der Erkenntnisse!

Witzig – der RaceTri ist momentan mein Lieblings-FPV-Gerät! Klein, leicht, immer dabei, fliegt 6 Minuten, hat GPS, OSD und 3 Kameras und mit Taranis/FrSky + FatShark/Spironet auch genügend Reichweite. Wobei mehr als 350m hat der noch nicht gesehen…

Antennenmessung, die 2.

Messaufbau wie gehabt, Kopter auf dem Boden und etwa 1-1,5m entfernt am Tisch mit Tesa fixiert, das ImmersionRC-Powermeter.

FatShark Stäbe: -27,4dBm (wohl 2-3dBm Gain)
CnG cl+spw-Set: -32,6dBm (deutlich schlechter!)
Spironet-Set: -29,7dBm (haben auch nur ca. 1dBic Gain laut Datenblatt, passt zu den Stäben!)
CnG Helix 6turn (Rx) + CL (Tx): -27,9dBm
Hobbyking cl+spw: -34,1dBm (die schlechtesten, so wie erwartet…)
HK 5.8GHz Patch+Spironet (Tx): -26,0dBm (oha, fast 4dBm mehr als nur Spiro!)
HK Patch + Stab: -25,4 (nun, da ist nicht viel dazugekommen)
CnG CL (Tx) + Spironet:  -37 (die mögen sich nicht untereinander!)
CnG SPW (Tx) + Helix: -28,0 (immer noch schlechter als die Stäbe!)

Damit sind die CnG Antennen „entzaubert“, sie performen ziemlich schlecht. Und auch die nie verunfallte SPW + Helix machen nichts gut! Daran liegt es also nicht.

Spironet-Daten:

SWR > 1,35 bei 5,8GHz
Verstärkung > 0,95 dBic

Update:

Mittlerweile sind die Spironets schlechter geworden – kann es sein, dass sich SMA so schnell abnutzt? Oder sind die steifen Kabel doch nicht so häufig zu biegen?

HK neu -30dBm (die ohne Kabel)
Spironet -31dBm
CNG -27dBm
Stäbe -23dBm

Andererseits, sind die Stabantennen ungeschlagen!!

FPV-Brillen-Überarbeitung

  • Überlange Kabel gekürzt
  • Überschüssigen Rand entfernt
  • Dichtung neu geklebt
  • Neues Kopfband mit Akkuhalterung
  • Batteriekabel anständig verschrumpft (wegen Kabelbruchgefahr)

IMG_4090 IMG_4089Alles schön kompakt, bis auf den Empfänger, aber das wird ja auch noch, wenn der Diversity gebastelt ist!

 

Nochmal OSD: 4,8g elektronische Goodness

Was finde ich da in der Bastelkiste „FPV“? Das HK mini OSD!

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Das wird gleich mal mit uOSD geflasht!

Und schon habe ich GPS, Strommessung, RSSI, HUD-Einblendung mit Höhe und Geschwindigkeit, Radar, Homing-Pfeil, Koordinaten, Spannung… Wahnsinn, was auf dem kleinen Ding geht! Ich löte noch meine „Standard“-Verbinder dran, Tesa rum, fertig!

Das MTK3329 GPS ist auch wieder dabei, es wiegt auch nur 8,5g. Da dieses OSD wesentlich leichter ist, kann es auch kleine FPV-Maschinen bestücken.

miniosd

 

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Und weil Basteln Spaß macht: Ich habe nun endlich Pololu Aufwärtswandler 12V besorgt, damit kann ich die CCD-Kameras Sony Super HAD, Effio, etc. an meinem 5V-System betreiben, ohne dass Spannungschaos aufkommt.

Dem Airwave 25mW Modul gönne ich auch einen 5V Step up/down, damit ich da keine Module mehr brutzeln kann.

Antennen-Vermessung

Damit Helmut was zum Diskutieren hat:

Messaufbau: Messgerät ohne Dämpfung mit Antenne an Tisch angeklebt. Copter steht in (etwa) 1,5m auf dem Boden davor.

Leer, ohne Signal: -53dBm
HK-Antennenset CL+SPW: -34-36dBm
Handgefertigtes Antennenset CL+SPW: -37dBm (von cng)
Mitgelieferte Stabantennen Fatshark: -30-34dBm
Helix 6-turn: -27-28dBm (von cng, zusammen mit cng CL)

Interessant: Die Stabantennen sind von den omni-direktionalen die Besten! Nur leider sind sie lageabhängig und reflexionsanfällig. Die HK sind hier auch gut, obwohl sie im Flugbetrieb schlechter abschnitten. Die cng-Sende-Antenne hat schon 4 Crashs gesehen, vielleicht ist das auch ein Grund. Ich bestelle mir mal die Spiro/Fatshark, das interessiert mich!

DIY Simon-Diversity

circuit board

Nach einiger Recherche im Netz, hier mein Diversity-Receiver.

Bauteile schon mal zusammengesucht und in eine Schale getan:

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Schaltung und Board (werde ich nach erfolgreichem Breadboard-Aufbau bei Seeedstudio fertigen lassen, 5x10cm, 2 Lagen):

 

 

Das Elegante an meinem Design ist der 1 Ohm-Umschalter TS5A3160 von ti.com. Dadurch brauche ich kein Terminieren und erneutes Boosten des Videosignals. Den Stereoton schalte ich auch um (optional). Audio geht an eine normale Kopfhörerbuchse.

Im Plan ist der TS5A3157, weil es den 3160 nicht im Eagle gab. Und die komischen Leitungen quer durch? Die kommen, weil Eagle sonst keine Lust hatte, die Pins im Board zu verdrahten.

Nachteil: Nur ein Videoausgang. Hm, vielleicht mach ich doch noch einen Booster drauf.

Update: Jetzt mit zweitem Ausgang (Billig-Lösung).

DX9 unboxing und updating

So, meine DX9 ist da:

IMG_4073 IMG_4071Sieht aus wie die DX8, nur das Scrollrad hat eine andere Farbe. Hinten sind noch zwei Potis für die Zeigefinger. Der mitgelieferte AR8000 kommt extra in Retailverpackung.

Die mitgelieferte SD Karte schafft es nicht, ein Firmwareupdate durchzuführen, es tritt ein Reset mit Whitescreen auf. Die alte Karte der DX8 schafft es nach ca. 6 Resets, das Update einzuspielen. Das ist auch nötig, denn es ist noch FW v1.01 drauf…

Es gibt einen Konverter für die Modelle online. Damit konnte ich meine Sammlung auf DX9 umwandeln.

 

Conrad verkauft jetzt ImmersionRC-Produkte!

Ich habe mir das 25mW Sendemodul bestellt. Es dauerte fast eine Woche, das Paket wurde aber leider beschädigt und im Logistikzentrum „neu verpackt“ (was ewig dauerte) -> Folie drum. Die Schachtel war gut durchgeknickt, die Ware aber heil.

immersionrc25mw

Jetzt bin ich mal gespannt, wie viel sich mit einer Helix und diesem Sender rauskitzeln lassen.